Spitfire


Mustang


DC-3 / C-47


Jak-11


Me 109


Venom


Aermacchi


Mosquito


Avro Vulcan


PC-9

Avro Vulcan

Der Erstflug dieses beeindruckenden V-Bombers, (die anderen beiden waren die VALIANT und VICTOR) fand im Jahre 1952 statt. Als Teil der Britischen Atomstreitmacht konnte die VULCAN konventionelle Bomben oder nukleare Kampfmittel bis auf 16.800m Höhe befördern, und übertraf damit für einige Jahre die Reichweite gegnerischer Boden-Luftraketen. Als Flugabwehrraketen später auch diese Höhe erreichten, wurde die VULCAN zur Bombardierung aus geringen Flughöhen umgerüstet.

In den 1960er Jahren wurde erkannt, wie wichtig die Formgebung eines Flugzeuges im Hinblick auf gegnerische Radarerkennung ist. Die VULCAN erschien trotz ihrer Größe sehr schlecht auf den Radarschirmen und entschwand der Radarkontrolle durch Ihre geringe Radarsignatur gelegentlich gänzlich. Sie gilt als früher Vertreter der Tarnkappenflugzeuge. Daher eignete sie sich auch besser für Tiefflugeinsätze als ihre Schwester-Bomber. Auch Ihre kompakte und stabile Konstruktion kam diesem Einsatzprofil entgegen. Die VULCAN war äußerst gut zu manövrieren und hatte im Flug eher die Eigenschaften eines Jägers, als die eines schweren Bombers.
Ab 1974 wurde sie nach und nach ausgemustert. Einen vorläufig letzten Höhepunkt erlebte die VULCAN bei der Bombardierung von Port Stanley auf den Falkland-Inseln im Jahre 1982. Es war die bis dahin längste Bombermission in der Geschichte der Luftfahrt.

Die letzten VULCANS wurden 1984 außer Dienst gestellt. Lediglich eine Maschine wurde von der Royal Airforce noch bis 1993 für Flugvorführungen genutzt, die später von VULCAN to the SKY Trust erworben wurde. Dort hatte man sich zum Ziel gesetzt, die Maschine wieder flugfähig zu restaurieren. Der erste Flug der restaurierten VULCAN fand am 18. Oktober 2007 statt. Bis zu Ihrer endgültigen Ausmusterung im Jahre 2015 wurde sie auf vielen Airshow einem begeisterten Publikum vorgeführt. Hier beginnt unsere Geschichte ...

Vulcan B.Mk1 - A & AEE


Vulcan B.Mk1a - Waddingeton Wing


Vulcan B.Mk1a - 101 Squadron RAF


Vulcan B.Mk1 - 83 Squadron RAF


Vulcan B.Mk2


Vulcan B.Mk2 - Operation Corporate (1982)


Vulcan B.Mk2 - Operation Corporate (1982)


Vulcan B.Mk2a - 27 Squadron RAF


Vulcan B.Mk3










Viele, wenn nicht die meisten werden die Vulcan aus dem James Bond Film - Feuerball kennen. Unvergesslich wie majestätisch sie damals auf den Meeresboden sank.

Mein Wiedersehen mit der "echten" Vulcan fand 2014 auf einer Airshow statt. Man kann sagen, ich war mehr als begeistert von diesem riesigen Flieger mit den deltaförmigen Tragflächen. Optisch, wie auch akustisch ein fliegersiches Highlight, und ungewöhnlich wie der Flieger selbst, ist auch seine Geschichte. Ich fühlte mich ins Jahr 2009 zurückversetzt, als ich zum ersten mal eine fliegende Venom in der Schweiz am Himmel gesehen habe. Eine Umsetzung als Modell erschien mir aber zuerst nicht vorstellbar, denn mit 4 Triebwerken, oder auch mit nur 2 Triebwerken in den Tragflächen, rechnete ich mir eine Mindestspannweite von 6m aus! Zuviel für den Transport und das Bodenhandling eines "normalen Modellfliegers". Der lange Heckkonus des Originals war dann die Lösung, bei einer noch transportierbaren Spannweite von 2.50m reichte eine Singleturbine von 80-120 aus um die Modell Vulcan in die Luft zu bringen. Der Auslass erfolgt über das Schubrohr im Heckkonus.
Als die originale Vulcan in die letzte Flugsaison 2015 startete, wurde auch unsere Vulcan flügge. Und wie! Sie steht der Großen Vulcan in nichts nach. Das geringe Gewicht sorgt für eine ebenfalls geringe Flächenbelastung und damit zu sehr gutmütigen Flugeigenschaften. Das letzte Hindernis, ein Fahrwerk das auch so aussieht wie bei der Großen, wurde dann 2016 im Modell umgesetzt.
Unsere Vulcan ist ganz im klassischen Modellflugzeugbau aus Balsa und Sperrholz entstanden. Daraus resultiert das geringe Gewicht bei dieser Größe, ein echter "Wood Giant".

Wir liefern die VULCAN im Rohbau aus, auf Wunsch ist auch ein Überzug mit leichtem Glasgewebe möglich. Danach kann es schon an die Lackiervorbereitung gehen.
Als Option bieten wir noch die Möglichkeit an, eine sich (auch im Flug) zu öffnende Bombenklappe einzubauen, wie es auch beim Original auf den Airshows gerne gezeigt wurde. Damit lassen sich dann Publikumswirksam z.B. Bonbons abwerfen.
Zwischenzeitlich fliegen schon einige unserer "Vögel", und es gibt auch schon Videos im Youtube davon.

Ein Verkauf von Plänen oder Bausätzen ist nicht vorgesehen.

Technische Daten:
Spannweite: 2.5m
Motorisierung: 1 Turbine 100-120er Klasse
Gewicht je nach Ausrüstung: ab 13.5 kg




Trotz ihrer beachtlichen Größe lässt sich die VULCAN gut transportieren



Das Original mit der geöffneten "Bomb Bay"



das Fahrwerk verfügt wie das Original über Doppelräder am Bug und 4 Räder am Hauptfahrwerk
die Betankungssonde ist zum Transport abnehmbar gestaltet



Imposante Größe auch im Modell. Trotzdem sind Turbinen von 100 bis 120er Klasse völlig ausreichend, und die Flugeigenschaften als sehr gutmütig zu bezeichnen.

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